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Sommercamp 2012
Nachlese zum Schach-Camp in Dittrichshütte
In der letzten Sommerferienwoche 2012 waren wir in Dittrichshütte/Thüringen um uns auf die neue Saison vorzubereiten, um aber auch noch viel Spaß zu haben. Neun Kinder hatten sich angemeldet. Begleitet wurde ich (Klemens Albroscheit) von Diana Lübke (einer Mutter) und Carsten Stelter (Caissa Falkensee). Der Ort war für Ferien perfekt gewählt. Auf dem großen Gelände gab es eine Sommerrodelbahn, die täglich mehrfach von uns benutzt wurde. Das Labyrinth war eine Herausforderung für unsere Spürnasen und beim größten Märchenbuch der Welt (Eintrag im Guinness Buch der Rekorde) ließen sich einige unserer Kinder von Märchen verzaubern. Wer wollte, konnte sich zum Basteln im Kreativzentrum anmelden. Sportlich gab das Gelände natürlich auch einiges her. Auf mehreren Fußballplätzen tobten sich die Jungs aus, wir haben ein Tischtennis-Turnier durchgeführt und ein Kombi-Turnier aus Schach und Tischtennis. Die Hüpfburg war eine weitere Attraktion, die gern besucht wurde.
Zur Erfrischung ließen wir uns nach dem Tischtennis-Schach-Turnier im Biergarten nieder und genossen das Eis.
Wir bewohnten die ersten drei Tage ein zweistöckiges Haus völlig allein, dann kam eine Musikschule für die letzten beiden Tage und hat das untere Stockwerk bewohnt. So gab es für uns genügend Platz, um im Aufenthaltsraum Schach zu spielen und Training durchzuführen. Ob Notebooks, Tafelbilder, Schachbretter - wir konnten bei unseren Ausflügen alles liegen lassen, es kam nichts weg. Carsten leitete das Turnier und spielte Simultan gegen die Kinder. Diana kümmerte sich insbesondere um die Mädchen und um viel Drumherum. Im Fernseher konnten wir Olympia verfolgen, doch das Interesse der Kinder galt doch dem Schachspiel.
Schach war dann sogleich angesagt, als wir ins Freibad gingen und dort ein großes Gartenschach aufgebaut war. Bei der Hitze war jedoch die Abkühlung im Wasser sehr angenehm und die Rutschen führten direkt hinein ins kühle Nass. Zuvor hatten wir der Hitze getrotzt, indem wir alle ins Besucherbergwerk Kamensdorf gingen. Der Bürgermeister persönlich begleitete uns und fuhr auch die Grubenbahn. Einen so fachkundigen und engagierten Bürgermeister sieht man nur selten, das war schon klasse. Wir Schönwalder können mit unseren Bürgermeister und der Gemeinde natürlich auch zufrieden sein, denn wir bekamen einen vollgetankten Gemeindebus zur Verfügung gestellt. Mit diesem Gemeindebus haben wir dann unsere auswärtigen Aktivitäten angefahren. So fuhren wir alle zu den Feengrotten und der Großteil der Kinder ließ sich in den Feengrotten von dieser wunderschönen Tropfsteinhöhle verzaubern. Andere Kinder, die bereits Dittrichshütte von mehreren Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften kannten, besuchten die Altstadt von Saalfeld. Gemeinsam haben wir dann das Feenweltchen unsicher gemacht. Geschminkt von zauberhaften Feen haben die Kinder Schätze, Schlösser, Feennester, geheimnisvolle Höhlen und vieles mehr im Feenweltchen entdecken können, bevor wir das Grottoneum besuchten.
Den Kindern war es grundsätzlich freigestellt, an Ausflügen teilzunehmen oder Schachtraining zu machen. Die Mädchen nahmen an allen Ausflügen teil, bei den Jungs teilte sich das. Die eine Gruppe kam mit zur Heidecksburg, das größte und schönste Schloss in Thüringen. Die Führung war kindgerecht. Sich unendliche Male in den entsprechenden Spiegeln anschauen, ein Geheimzimer im Geheimzimmer und dessen Zugang entdecken, das Echo in dem speziell gebauten Musikraum - all das bot die Schlossführung. Draußen haben wir uns den tiefen Brunnen angeschaut und die Waffensammlung. Schlittenausstellung, Porzellan aus der Region, Rococo en miniatur - das Schloss bot wirklich alles was das Herz begehrt.
Nichts für Angsthasen war dann die Greifvogelschau auf der Burg Greifenstein. Auch hier teilte sich die Gruppe, weil einige Kinder schon dort waren. Der Falkner führte sehr viele Arten von Greifvögeln vor und begeisterte so die Zuschauer. Das Schachtraining führte dann einmal Carsten durch und einmal blieb ich daheim. Diese mögliche Teilung der Betreuer und auch der weibliche Anteil mit Diana Lübke war insgesamt eine gute Mischung und ich denke, dass wir dadruch alle entspannt die Zeit genießen konnten. Am Abend vor der Abfahrt verletzte sich leider noch unser Leon, als er unglücklich bei der Hüpfburg mit seinem Bein aufkam. Ansonsten lief alles friedlich und entspannt und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder ein Schach-Camp anbieten können.
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