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LSM 2016 Europaschule
Die Landesmeisterschaft für Schulen, kurz LSM, war für die Europaschule ein durchschlagender Erfolg. Frau Beyer gratuliert euch allen und lässt Grüße ausrichten. Vor einem Jahr, als wir das erste Mal mit zwei Mannschaften bei diesem Wettbewerb gestartet sind, erreichten wir die Plätze 14 und 16 von insgesamt 36 Schulen. In diesem Jahr haben wir doppelt so viele Mannschaften gestellt, drei Teams davon in die Top Ten von Brandenburg gebracht und das vierte Team mit einem tollen 24. Platz von 45 Schulen das Turnier beenden lassen. Man möge sich das bitte vorstellen: die vierte Mannschaft hat über 20 Schulen meist mit ihren ersten Mannschaften hinter sich gelassen! Die Sensation ist natürlich ein Team, dass sogar die Schule und das Land Brandenburg bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften (DSM) in Thüringen im April d.J. vertreten darf. Hier die Einzelanalysen:
Team 1: Bruno Brandt, Bennet Stieball, Johann Künzel und Edgar Künzel sind als Favorit der Europaschule gestartet. Allerdings gab es im internen Spiel gegen Team 2 am ersten Brett gleich einen kleinen Dämpfer, denn Karl Nehring vom Team 2 gewann dieses Spiel. Insgesamt aber kam die Mannschaft zu einem 3:1 Sieg und fuhr damit die ersten Mannschaftspunkte ein. Durch die vielen Teilnehmern musste das Turnier in zwei Gebäuden ausgetragen werden. Team 1 blieb immer vorne an den Tischen und konnte sich in dem Hort der Grundschule einrichten. 4:0 wurde die GS Woltersdorf (Platz 18) von den Brettern gefegt. Im dritten Spiel dann der zweite Dämpfer gegen die Jahn-GS Pritzwalk (Platz 11) mit einem 2 : 2. Die beiden zu vergebenen Mannschaftspunkte mussten also geteilt werden. Dann kam der Landesmeister, Pokalsieger - die Schiller-GS Potsdam. Bei der 3 : 1 Niederlage konnte lediglich Edgar Künzel einen Brettpunkt ergattern, aber die Manschaftspunkte gingen nach Potsdam. Es folgten zwei 3:1 Siege und am Ende hatte nur Edgar Künzel einen halben Brettpunkt gegen den späteren Landesmeister (GS Panketal) ergattern können. Überragend Edgar mit 6 Siegen und einem Remis, der also keine Partie verlor. Sein Bruder Johann (Klasse 1!) am etwas schwierigeren Brett 3 holte 5 Siege. Bennet gewann mehr Partien als er verlor. Die schwierigsten Gegner hatte Bruno am Brett 1 gehabt und mit "nur" einem Sieg war es eindeutig nicht der Tag, eines der besten Spieler der Schule. Kann vorkommen, insbesondere am Brett 1. Mit Platz 10 wurde genau das Ziel erreicht. Also Glückwunsch euch zu dieser tollen Platzierung.
Team 2: Für mich eine ganz besondere Überraschung und super Ergebnisse aller Spieler. Am Brett 1 siegte Karl Nehring in 6 Partien und war damit Schulbester Spieler an diesem Brett! Bärenstark Karl!!! Am Brett 2 sitzen jedoch auch oft Top-Spieler und ebenfalls sehr hoch sind die 5 Siege von Fedia Federov an diesem Brett zu bewerten. Louis Otto am Brett 3 verlor nur zwei Partien, siegte vier Mal und schaffte ein Remis. Offenbar von diesen starken Leistungen seiner Mannschaftskameraden inspiriert holte Luka Spudic drei Siege bei seiner ersten Turnierteilnahme. Wie wichtig Erfahrung ist sah man ja in der Einleitung, denn unsere Schule hat sich ja deutlich verbessert. Da Luka genau diese Erfahrung noch nicht gemacht hat, sind die drei Sieger aus dem Stand schon eine klasse Leistung. "Meine" zweite Schönwalder Mannschaft wurde im vorletzten Spiel mit einem 4:0 nach Hause geschickt - hmm, etwas frech, aber ihr habt da eine gute Mannschaft auseinander genommen. Im letzten Spiel für mich die große Überraschung, denn Team 2 kam in den Hort und spielte "aus dem Nichts" an den vorderen Brettern und gegen die GS Falkenberg, die noch auf einen Podestplatz hoffte. Durch das 2:2 gegen unser Team 2 reichte es eben nicht für die Falkenberger aufs Podest, sie mussten sich mit Platz 7 begnügen. Und Team 2 gelang der "Knaller", denn mit Platz 8 hat wohl wirklich niemand ernsthaft gerechnet. Zielvorgabe war Platz 20 bis 30. Jungs, ihr habt die Zielvorgabe um ein Vielfaches überschritten und ich gratuliere euch für diesem Super-Ergebnis!
Team 3: Hier waren wir 5 Spieler mit Aljoscha Galitz, Tilmann Stieball, Louis Bremmer, Julien Ranft und Elias Tucholke am Start. Jeder Spieler musste oder durfte je ein Mal aussetzen und zwei Spieler mussten zwei Mal zuschauen. Dieses Pause machen tat der Mannschaft offenbar sehr gut, denn als "Nachwuchsmannschaft" (so ähnlich jedenfalls) war die Zielvorgabe bitte nicht den letzten Platz. Das nachher Platz 24 daraus wurde ist de facto eine um 20 bessere Plätze Platzierung als gedacht und erwartet. Das lag daran, dass wirklich jedes Kind von uns mehrere Partien gewann, auch mal verlor, aber die mannschaftliche Geschlossenheit zu diesem tollen Resulat führte. Am Brett 1 verlor Aljoscha nur die Hälfte seiner Partien und war eine starke Nr. 1. Der beste Spieler der Mannschaft spielte am Brett 2, verlor nur eine einzige Partie, schaffte ein Remis und satte vier Siege. Bravo Tilman, dass lässt sich doch sehen! Das wir einen sehr starken Nachwuchs haben zeigte Louis Bremmer am Brett 3. Siege und Niederlagen gleich viele und durch das Remis eine absolut ausgegliche Bilanz. Durch die Auswechselungen musste Louis zwei Mal am Brett 2 spielen und schaffte als Erstklässler ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis. Für Julien war es sein erstes Turnier, spielte am Brett 4, musste durch die Auswechselungen aber auch öfter höherwertig spielen. Wie auch Elias gelangen ihm mehrere Siege und die waren wichtig, um für die Mannschaft ein ausgeglichenes Mannschaftspunktekonto zu erreichen und damit genau so viele Punkte wie Platz 16. Also ein Mannschaftspunkt mehr und es wäre sogar Platz 15 drin gewesen. Übrigens: euer Team hat gleich viele Brettpunkte erreicht wie der Platz 11! Macht weiter so Jungs, ich bin stolz auf euch.
Team 4: Gerade habe ich von den Brettpunkten gesprochen. Diese werden für das Team 4 jetzt von alles entscheidener Bedeutung! Denn bei den Deutschen Meisterschaften für Grundschulen zählen zuerst die Brettpunkte. Leider spielen die Mannschaftspunkte nicht mehr die große Rolle. Doch in Brandenburg geht es um die Mannschaft und deren gemeinsames Erreichen von den entscheidenen Punkten. Und hier habt ihr Ausnahmespieler richtig zugelangt! Aus dem Stand aufs Podest einen Pokal für die Schule gewonnen, eine Medaille für euch und den Applaus der gesamten Schule! Eure Rektorin ist stolz auf euch alle, besonders natürlich auf diese starke Mannschaft, die bis zum Schluss konzentriert gespielt hat und Cedrik Portius am Brett 1 damit wohl eines seiner schönsten Geburtstagsgeschenke gemacht hat. Platz 3, damit Qualifikation für Friedrichroda/Thüringen, wo man sich nun mit den besten Schulmannschaften aus der gesamten Bundesrepublik messen wird. Die Gegner werden also bald bayrisch sprechen, vielleicht sächseln oder durch den Norddeutschen Dialekt ihre Herkunft verraten. Aber der Reihe nach: geplanter Sieg gegen unser Team 3 im ersten Spiel. Dann kam der amtierende Landesmeister, vorletzter Pokalsieger und praktisch alles Vereinsspieler. Die Schillerschule Potsdam wurde bei der Partie gegen euch gefilmt, stellte sich das Ergebnis sicherlich anders vor. Denn dort kennt man nur Siege. Noah Ziese am Brett 3 und Linus Weikamm am Brett 4 siegten jedoch und schafften damit das Fundament für die weiteren Spiele (Unentschieden = 1 Mannschaftspunkt). Dieser eine gewonnende Punkt war für mich der entscheidene Punkt, denn weder der amtierende Pokalsieger aus Schönwalde noch eine unserer anderen Mannschaften konnten einen Punkt den Potsdamern abluchsen. Wir spielten gegen den späteren Landesmeister (Panketal) und nur an den vorderen Tischen, d.h. nur gegen schwerste Gegner! Trotzdem wies am Brett 1 Cedrik an seinem Geburtstag eine positive Bilanz auf. Jannik mit 5 Siegen am Brett 2 war einfach eine Augenweide. Noah verlor nur seine Partie gegen den Landesmeister, ansonsten ausschließlich Siege! Und Linus Weikamm? Der "Kleinste" verlor überhaupt keine Partie! Ein Remis, ansonsten ausschließlich Siege. Wie stark war das denn? Als Trainer bekommt man schon so manch graues Haar, denn ihr musstet ja in der letzten entscheidenen Partie gegen Eggersdorf gewinnen. Und Eggersdorf hatte zuvor genau so viele Partien gewonnen, sind seit Jahren dabei, einige Vereinsspieler und eine Macht im Schulschach. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche? Keine Spur, denn mit 4 : 0 wurde so eine Mannschaft am Ende des Turniers von den Brettern gefegt - ich war sprachlos. Eine solche Mannschaft kann einen schon Tränen in die Augen treiben, denn so abgezockt und gut gespielt für eine Mannschaft, von der eigentlich nur Cedrik regelmäßig an Turnieren teilnimmt, d.h. deren "Erfahrungen" schon begrenzt sind. Meinen ganz großen Glückwunsch an euch! Alles Gute, viel Erfolg und vor allem viel Spaß bei den Deutschen Meisterschaften wünscht euch euer Trainer Klemens Albroscheit.
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